Meine Haare fallen aus! Hilfe!

 Sie müssen sich keine Sorgen, wenn Ihnen Haare ausfallen, es ist ein völlig natürlicher Prozess. Bei einem jedoch starken Haarausfall fallen mehr als 100 Haare pro Tag aus.

Die Funktion der Haarfollikel lässt sich mit einem Zyklus beschreiben: Auf eine längere Wachstumsphase folgt eine kürzere Ruhephase. Demnach wächst ein Haar eine Zeit lang und fällt dann nach einer kurzen Ruhezeit des Haarfollikels aus. Der Zyklus beginnt dann von neuem, ein neues Haar entwickelt sich.


Androgener Haarausfall ist die häufigste irreversible Variante: Haarfollikel reagieren empfindlicher auf männliche Hormone, weshalb sich Haarausfall entwickelt. Diese Tendenz ist erblich und tritt häufiger bei Männern als bei Frauen auf. Sie können auch sehr ernste Erkrankungen entwickeln, die zu Kopfhautentzündungen, Narbenbildung und dauerhaftem Haarausfall führen.

Der bekannteste hormonelle Faktor ist der Haarausfall, der mit einer Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse einhergeht, aber in diesem Fall verursacht die Hormonumstellung auch andere Symptome (z. B. Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme). Der damit einhergehende Haarausfall verschwindet in der Regel, wenn der Hormonhaushalt wiederhergestellt ist. Die genaue Beziehung zwischen dem Schilddrüsenhormonspiegel und der Haarausfallrate ist unbekannt.


Reversibler Haarausfall wird in den meisten Fällen durch Belastung des Körpers verursacht: schwere Entzündungen, Unfälle, Operationen, die Einnahme bestimmter Medikamente und psychische Traumata können die Ursache sein. Haarausfall tritt in diesen Fällen nicht sofort auf, sondern entwickelt sich nach 3-5 Monaten, dann manifestiert er sich plötzlich, weitgehend diffus. Wenn die Ursache gefunden und behandelt werden kann, kann der Haarausfall von selbst verschwinden. Häufig wird eine Diagnose gestellt, bei der chronische Entzündungsherde im Körper gefunden werden, oft mit entzündeten Zahnwurzeln oder chronischer Mandelentzündung. Solange diese nicht entfernt sind, kann Haarausfall nicht behandelt oder beseitigt werden.


Haarausfall kann auch durch Mängel, wie zu wenige Aminosäuren, Spurenelemente, Vitamine, verursacht werden. Dies kann durch eine einfache Diät, ungenügende Ernährung, aber auch Malabsorption oder eine schwere Erkrankung verursacht werden, sodass eine Abklärung unbedingt erforderlich ist.
Eine orale Behandlung kann auch verwendet werden, um die Haarfollikel zu aktivieren und Haare zu formen. Sie können die antioxidativen Vitamine A und E sowie Vitamin B einnehmen, das nicht nur den Stoffwechsel der Haarfollikel beeinflusst, sondern auch den Nägeln zugutekommt. Dieser Stoff, der auch die Talgfunktion der Kopfhaut beeinflusst, auf Vitamin H kann jedoch nicht verzichtet werden, es ist kein Bioton.

Die aufgeführten Vitamine sind fettlöslich, der Körper kann sie speichern und ansammeln, daher sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht geschädigt werden. Auch Mineralstoffe und Spurenelemente wirken sich positiv auf eine gesunde Haarbildung aus, die wichtigsten sind Kupfer, Eisen und Zink sowie Schwefel. Schwefel spielt eine wesentliche Rolle bei der Synthese von Keratin, der Grundlage des Haares.

Kommentare